http://www.fr-online.de/wissenschaft/stress-in-der-krippe/-/1472788/4712362/-/

22.06.2011

 Frankfurter Rundschau Wissenschaft"

 

 


"Stress in der Krippe"

 

Die Psychologin Lieselotte Ahnert hat erstmals Zwischenergebnisse der „Wiener Kinderkrippenstudie“ vorgestellt. Bei der Studie messen die Forscher den Wert des Stresshormons Cortisol im Speichel von Kleinkindern.

 

 Cortisol spielt in der modernen Stressforschung eine große Rolle. Es ist das wichtigste der in der Nebenniere produzierten sogenannten Glukokortikoid-Hormone und bereitet den Körper darauf vor, dass er Stress bewältigen muss. Deshalb heißt es im Volksmund auch „Stresshormon“. Für Forscher ist es folglich nahe liegend und auch seit Längerem üblich, mithilfe von Messungen des Cortisolspiegels bei Kindern auch den Effekt der frühen Krippenbetreuung zu untersuchen.

Die ehemals in Köln und inzwischen an der Universität Wien lehrende Entwicklungspsychologin Lieselotte Ahnert widmet sich dem Thema im Rahmen einer 2007 begonnenen und noch bis 2012 laufenden Untersuchung. Zwischenergebnisse der „Wiener Kinderkrippenstudie“ stellte sie gerade erstmals auf dem Psychologenkongress in Bremen vor.

 

 

 

 

Je jünger ein Kind sei, desto empfindlicher reagierte es auf Stress. Auch ein Kind, das sich sicher an seine Erzieherin gebunden fühle, bliebe davon nicht verschont. Die Expertin erklärt das so: „Die sichere Bindung in der Krippe ist etwas anderes als das Zuhause.“ Die Erzieherin sei emotional nicht immer verfügbar, sie müsse sich um mehrere Kinder gleichzeitig kümmern, habe Urlaub und fehle auch mal wegen Krankheit.

 

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http://www.fr-online.de/wissenschaft/stress-in-der-krippe/-/1472788/4712362/-/index.html

 

22.06.2011

 

 Frankfurter Rundschau Wissenschaft Medizin

 

 

 

 

 

Dies ist ein original Artikel aus der o.a. Zeitung:

 

"Entwicklungspsychologie
Erst Krippe, dann ADHS?

 

 

Wissenschaftler sind auf mögliche Ursachen für Hyperaktivität gestoßen: Offenbar hängt die Chance, dass ein Kind Aufmerksamkeitsstörungen entwickelt mit dem Alter des Krippenbesuchs zusammen.

 

Wenn Kinder sehr früh in die Krippe kommen, kann dies später mit einem erhöhten Risiko für Aufmerksamkeitsstörungen einhergehen. Diesen Verdacht legen zwei Studien nahe, die kürzlich im Fachblatt „Allergy“ erschienen sind.

 

Claudia Cramer fordert weitergehende Untersuchungen, die detaillierte Informationen zu Häufigkeit des Krippenbesuchs, Betreuungsschlüssel, Gruppengröße und Verköstigung liefern. „Denn natürlich macht es einen Unterschied für die Stressbelastung, ob fünf oder 20 Kinder in einer Gruppe sind“, sagt die Forscherin. Auch deute sich an, dass der Effekt nachlasse, wenn Kinder später in die Krippe kämen. Noch fehlten hierzu gesicherte Daten."

 

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